Vernarbender Haarausfall: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Leseempfehlung: Haarausfall – Informativer Wegweiser bei haarigen Problemen / (*Bitte beachten Sie unsere Hinweise in der Fußzeile)

Zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt leiden unter Haarausfall. Der Verlust der Haare geht dabei häufig mit dem zunehmenden Verlust des Selbstbewusstseins einher. Betroffene Personen leiden in den meisten Fällen stark, da volles und kräftiges Haar ein weit verbreitetes Schönheitsideal ist. Die Ursachen für den Haarverlust können dabei sehr unterschiedlich sein. Eine spezielle Form des Haarausfalls ist die sogenannte narbige Alopezie, die sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten kann.

Informationen des Beitrags zusammengefasst

  • Das Hauptmerkmal von vernarbendem Haarverlust ist, dass an den betroffenen Stellen Narben entstehen
  • Die Ursachen für narbige Alopezie können vielfältig sein. Insbesondere folgende Ursachen sind bekannt:
    • Pilzerkrankungen (Dermatophyten (Fadenpilze), Malassezia (Brandpilze) und Pilze, die Trichosporie (Piedra) verursachen)
    • Infektionserkrankungen wie zum Beispiel Lichen Ruber
    • Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte oder Lupus erythematodes
    • Vireninfektionen wie beispielsweise Gürtelrose
    • Physikalische oder chemische Ursachen: hierzu zählen Verbrennungen, Verätzungen, Verletzungen oder Verbrühungen
  • Wenn vernarbender Haarausfall vorliegt, wachsen die Haare  in der Regel nicht wieder nach

Wie kann narbige Alopezie erkannt werden?

Vernarbender Haarausfall tritt meist in Verbindung mit verschiedenen Begleiterscheinungen auf. Insbesondere starker Juckreiz, Rötungen und Schwellungen der Kopfhaut oder die Bildung von Schuppen, Blasen und Pusteln sind Symptome, die bei einer narbigen Alopezie auftreten. Des Weiteren sind das Brennen oder Schmerzen der Kopfhaut weitere Anzeichen dafür, dass ein vernarbender Haarverlust vorliegt. Das Hauptmerkmal einer narbigen Alopezie ist, dass die Haare ausfallen und sich an den betroffenen Stellen Narben bilden.

Was sind die Ursachen für vernarbenden Haarausfall?

In den meisten Fällen ist der vernarbende Haarverlust die Folge einer Kopfhauterkrankung. Aber auch physikalische oder chemische Ursachen können dazu führen, dass die Kopfhaut vernarbt, wodurch die Haare verloren gehen.

Eine Pilzerkrankung als Ursache

Bei einem Kopfhautpilz handelt es sich um eine infektiöse Hautkrankheit. Kopfhaut, die von einem Pilz befallen ist, ist sehr gereizt und empfindlich. An den entsprechenden Stellen bilden sich schuppige, rote Flecken, die stark jucken können. Sollte der Pilzbefall nicht umgehend behandelt werden, können sich die Flecken entzünden und zu flüssigkeitsgefüllten Beulen werden. Zu den Pilzen, die vernarbenden Haarverlust verursachen können, zählen Dermatophyten (Fadenpilze), Malassezia (Brandpilze) und Pilze, die Trichosporie (Piedra) verursachen.

Infektionserkrankungen: Lichen Ruber als Ursache

Eine Ursache für narbige Alopezie kann die entzündliche Hauterkrankung Lichen Ruber sein. Die Krankheit äußert sich durch juckende, rote Knötchen auf der Kopfhaut. Die Knötchen werden mit der Zeit zu rauen, schuppenden Hautflecken. Auch die Haarfollikel können von den Entzündungsreaktionen der Krankheit betroffen sein. Dies führt dazu, dass die Follikel mit der Zeit schwinden, da sie nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff- und Nährstoffen versorgt werden können. Die Haarstruktur wird zerstört und die Haare fallen aus. Häufig werden die Haarfollikel irreversibel geschädigt. Wenn dies der Fall ist, können an den entsprechenden Stellen nie mehr Haare wachsen.

Autoimmunerkrankung: Schuppenflechte als Ursache

Schuppenflechte ist eine nicht-ansteckende Autoimmunerkrankung, die gerötete Flecken und Pusteln verursacht. Die offenen Stellen können sich leicht entzünden, weshalb das Wachstum der Haare gestört werden kann.

Autoimmunerkrankung: Lupus erythematodes als Ursache

Lupus erythematodes ist eine Autoimmunerkrankung, die die Kopfhaut befallen kann. Rote, verhärtete Flecken treten durch die Erkrankung auf. Diese Flecken können sich im weiteren Verlauf der Krankheit Vernarben, so dass an den betroffenen Stellen keine Haare mehr wachsen können.

Vireninfektionen: Gürtelrose als Ursache

Wenn die Gürtelrose im Bereich der Kopfhaut auftritt, bilden sich dort ein heftiger, brennender Ausschlag. Rote Flecken und Bläschen sind die Folge, wodurch sich eine narbige Alopezie bilden kann.

Physikalische oder chemische Faktoren

Zu den physikalischen oder chemischen Ursachen, die narbige Alopezie verursachen, gehören zum Beispiel Verbrühungen und Verletzungen. Auch Strahleneinwirkungen oder Verätzungen können zu Kahlstellen auf dem Kopf führen. Verbrennungen, hierzu zählt beispielsweise auch ein Sonnenbrand, können die Haarfollikel beschädigen und den Wachstumszyklus der Haare stören.

Wachsen die Haare wieder nach?

Ob die Haare wieder nachwachsen ist immer davon abhängig, ob die Haarwurzeln irreversibel geschädigt wurden oder nicht. Bei vernarbendem Haarverlust werden die Wurzeln der Haare so stark beschädigt, dass sie absterben. Bei narbiger Alopezie ist daher kein Nachwachsen

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