Übermäßiger Stress und Haarausfall: Ein ausführlicher Ratgeber

Leseempfehlung: Haarausfall – Informativer Wegweiser bei haarigen Problemen / (*Bitte beachten Sie unsere Hinweise in der Fußzeile)

..wenn Stress zu Haarausfall führt. Dieser Ratgeber hilft weiter.

Erst wenn einem Menschen mehr als 100 Tage pro Tag ausfallen, nehmen Experten und Ärzte den Begriff Haarausfall in den Mund. Dieser kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, welche unsere Autoren auf dieser Webseite genauer beleuchten. Neben krankheitsbedingten Faktoren, einer unausgewogenen Ernährung oder Hormonschwankungen, kann auch Stress ein Auslöser sein.

In diesem Ratgeber möchten wir uns genauer mit dem stressbedingten Haarverlust auseinandersetzen. Zum Inhalt des Beitrags gehört Folgendes:

  • Wann spricht man von Haarausfall und woher kommt er? Hier werden Faktoren vorgestellt, die zu einem Haarausfall führen können. Der Schwerpunkt liegt auf stressbedingtem Haarausfall.
  • Wie kann stressbedingtem Haarausfall nachhaltig begegnet werden? Außerdem werden Möglichkeiten erläutert, wie man einem stressbedingten Haarausfall verbeugt und entgegenwirkt.
  • Fazit zum stressbedingten Haarausfall: Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, die bei stressbedingtem Haarausfall zu beachten sind und wie man diesen wirkungsvoll bekämpfen kann.

Haarausfall durch anhaltenden Stress: Der Inhalt zusammengefasst

  • Durch chronischen Stress werden vermehrt Botenstoffe ausgeschüttet, welche zu Entzündungen am Haarfollikel führen können.
  • Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Stress Haarausfall begünstigen kann.
  • Stressbedingter Haarverlust ist in der Regel reversibel.
  • Verschiedene Sportarten, Urlaube, Hobbys oder auch autogene Trainings sollten als Maßnahmen gegen den Stress eingesetzt werden.

Stressbedingter Haarausfall und seine gesundheitlichen Folgen

Viele Studien haben es mittlerweile an den Tag gebracht: Übermäßiger Stress im Beruf, in der Freizeit oder in zwischenmenschlichen Beziehungen kann beim Menschen zum Ausfall der Kopfhaare führen, weil sich der Haarzyklus durch Stress sehr negativ verändert. Dabei kommt es im Zyklus zu unmittelbaren Auswirkungen auf die Haarwurzel. In einem gesunden Zustand durchlaufen unsere Haare die folgenden Phasen:

  • Anagenphase: Wie der Name schon erahnen lässt, wächst das Haar in dieser Phase und wird kräftiger. Dieser Teilprozess dauert bei gesundem Haarwachstum ungefähr 2-6 Jahre. In dieser Zeit ist das Haar übrigens besonders anfällig für Störungen.
  • Katagenphase: Wenn das Haar aufhört zu wachsen, geht es in eine Übergangsphase über, welche ca. 2-3 Wochen dauert. Hier wird das Haar schon nicht mehr mit den nötigen Nährstoffen versorgt, verliert an Kraft und wird dünner.
  • Telogenphase: Nach der zweiwöchigen Übergangsphase geht das Haar in die Telogenphase über, in welcher sich ca. 20 % unserer Haare befinden. Nach ca. 2 bis 6 Monaten in der Ruhephase bildet der Körper ein neues Haar aus. Dieses drückt das ausgewachsene Haar aus dem Follikel, sodass dieses schlussendlich ausfällt.

Übermäßiger Stress unterbindet den natürlichen Wachstumszyklus der Haare.

Bei zu viel Stress kann dieser Zyklus frühzeitig unterbrochen werden, sodass das Haar letztlich ausfällt. Laut Studien ist stressbedingter Haarverlust ein langwieriger Vorgang und vollzieht sich eher über viele Wochen als über einige Tage. Nach anhaltendem Stress über einen langen Zeitraum kann es in schlimmen Fällen sogar zu kahlen Stellen am Kopf kommen. Wer hier wirkungsvoll gegensteuern möchte, sollte sofort Maßnahmen ergreifen, die den Stress reduzieren.

Der Stress, woher er auch immer kommt, muss beseitigt und kompensiert werden. Oftmals ist es auch die Art und Weise, wie mit alltäglichen Stresssituationen umgegangen wird. Wird der Lebensrhythmus wieder normal und ausgeglichen, wachsen die Haare wieder automatisch nach. Nachhaltigen Schädigungen im Haarwurzelbereich, wie bei einem vernarbenden Haarausfall, sind bei Stress ausgeschlossen.

Haarausfall und seine verschiedenen Ursachen

Nur weil einige Haare in der Bürste oder im Kamm bei der täglichen Pflege landen, ist noch keine Panik vor einem Ausfall der Kopfhaare angebracht. Der Mensch verliert Tag für Tag zahlreiche Haare. Es können bis zu einhundert Haare an jedem Tag sein. Diese Menge an Haarverlust gilt als vollkommen normal und sollte insoweit auch nicht weiter Beachtung finden. Allerdings sollte man dann sehr aufmerksam sein, wenn die verlorene Haarmenge über diese übliche Menge erheblich zunimmt. Dann wird von einem Ausfall der Haare gesprochen.

Der Grund für die ausfallenden Haare kann allerdings sehr vielfältig sein. Genetische Vorbedingungen, hormonelle Gründe oder Krankheiten können ein möglicher Auslöser für den Verlust der Haare sein. Auch Medikamente können den Ausfall der Kopfhaare begünstigen. Zumeist wachsen die Haare wieder, wenn Medikamente abgesetzt werden. Bei vielen Erkrankungen hilft eine konkrete Behandlung, sodass die Haare wieder wachsen.

Und auch starker Stress, der über einen längeren Zeitraum anhält, kann beim Menschen dazu führen, dass die Kopfhaare ausfallen. Durch Stress werden im Körper Botenstoffe erhöht und freigesetzt. Im Fall des Haarausfalls kann es durch vermehrte Botenstoffe zu Entzündungen am Haarfollikel kommen. Hierdurch wachsen die Haare nicht mehr. Vielmehr entwickelt sich die Haarwurzel in eine Art Ruhephase, die dazu führt, dass es nach einigen Wochen zum Haarausfall kommt. Hier hilft es nur, dass die Stressursachen bekämpft werden. Erst wenn die Stressfaktoren überwunden sind und der Mensch entsprechend zur Ruhe kommt und seinen Status hinsichtlich der Ausgeglichenheit wiedergefunden hat, wachsen auch die Haare wieder.

Über Stress und wie er verarbeitet wird

Stress ist grundsätzlich ein Zeichen von Überforderung. Der Mensch sieht sich nicht mehr fähig, eine Situation angemessen bewältigen zu können. Hält ein Stressmoment über Monate an, reagiert der Körper mit unterschiedlichen Symptomen, wie beispielsweise Haarausfall. Dabei geht jeder Mensch anders mit Stresssituationen um. Einige Menschen bemerken eine Stresssituation gar nicht oder empfinden sie nicht als problematisch. Andere Menschen hingegen sind sehr empfindlich und sensibel. Für sie kann schon eine Kleinigkeit zu einer Überforderung in einer Situation werden. Stress wird vom Menschen immer sehr individuell wahrgenommen.

Über Depressionen und Haarausfall

Nicht selten kann ein Verlust der Haare auch Folge einer Depression oder einer anderen phsychischen Erkrankungen sein. Häufig beobachten Betroffene innerhalb kürzester Zeit, dass ihre Haare an Glanz und Kraft verlieren und schlussendlich ausfallen.

Wie kann stressbedingtem Haarausfall nachhaltig begegnet werden?

Das solltest Du tun, wenn Du unter Haarausfall durch Stress leidest.

Um auch in der Zukunft keinen Haarausfall aufgrund von Stressfaktoren zu bekommen, sollte alles unternommen werden, damit es zu keinen Stresssituationen mehr kommt. Hierzu gehören auch präventive Maßnahmen, wie beispielsweise Arten des Stressabbaus. In erster Linie kommt hierbei Sport in Betracht. Regelmäßiger Sport hat sich zum Abbau von Stress sehr bewährt. Aber auch andere Hobbys, Freizeitaktivitäten, Sozialkontakte und Aktivitäten können dazu führen, dass Stress immer sofort abgebaut wird und sich nicht als Dauerzustand verfestigen kann. Ein entsprechender Ausgleich zu den täglichen Belastungen muss individuell gefunden werden, um keinem langanhaltenden Stress ausgesetzt zu sein.

Hierzu gehören auch beispielsweise Urlaube und entspannende Ruhephasen, die der Körper benötigt. Ein guter, entspannender und ausreichender Schlaf ist hierbei sehr wichtig. Weiterhin sollte in diesem Zusammenhang auch auf eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung geachtet werden. Dies sind Garanten gegen den Stress. Bei Zeitdruck kann der Zeitknappheit mit einem angemessenen Zeitmanagement entgegengewirkt werden. Auch Entspannungstechniken, die regelmäßig genutzt werden, können im Alltag ein wichtiger Ausgleich gegen Stress sein. Hierzu gehören Yoga, Meditation und autogenes Training.

Studienlage zu Stress

Schaut man sich im Netz nach Studien um, die sich mit dem Zusammenhang von Stress und Haarausfall beschäftigt haben, findet man eindeutige Ergebnisse. So konnten Forscher im Jahr 2005 zeigen, dass psychischer Stress Haarverlust begünstigen kann.[1] In einer anderen Untersuchung konnte gezeigt werden, dass Haarausfall-Patienten signifikant häufiger Stress ausgesetzt waren, als die Teilnehmer der Kontrollgruppe ohne Alopezie. [2]

Fazit zum stressbedingten Haarausfall

Viele Ursachen können für einen Haarausfall beim Menschen ursächlich sein. Neben Krankheiten oder Erbanlagen ist Stress eine häufige Ursache, die dazu führt, dass die Haare ausfallen. In jedem Fall sollten andere Ursachen zunächst ausgeschlossen werden, damit klar beurteilt werden kann, dass Stress der Auslöser für den Haarausfall ist. So ist es dann auch möglich, mit geeigneten Maßnahmen gegen den Haarausfall vorzugehen und die Haare wieder zum Wachstum zu bringen. Dabei sollte immer rechtzeitig gehandelt werden. Sind die Haarwurzeln bereits geschwächt, kann rechtzeitiges Handeln zu einer Erholung der Wurzeln führen. Ist die Schädigung der Haarwurzeln bereits stark fortgeschritten, kommt es zu einem Haarausfall, was auch lichtes Haar bedeutet.

Der vorhandene Stresspegel sollte alsbald beendet werden. Hier müssen sinnvolle Maßnahmen greifen, damit ein Haarausfall durch Stressursachen schnell verhindert wird. Sind die Haare bereits ausgefallen, dauert es entsprechend länger, bis sich die Haare wieder erholen und nachwachsen. Zur Stressbewältigung sollten die Ursachen herausgefunden werden und aktiv gegengesteuert werden. Hierzu bieten sich verschiedene Sportarten, Urlaube, Hobbys oder auch autogene Trainings sehr gut an.

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Verwendete Quellen

1: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16364026

2:https://www.researchgate.net/publication/6180027_Stress_in_patients_with_alopecia_areata_and_vitiligo

3: https://www.zentrum-der-gesundheit.de

4: https://de.wikipedia.org/wiki/Haarausfall

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