Haarausfall mit 20? Über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Leseempfehlung: Haarausfall – Informativer Wegweiser bei haarigen Problemen / (*Bitte beachten Sie unsere Hinweise in der Fußzeile)

Haarausfall ab dem 20. Lebensjahr – Über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Der Verlust unserer Kopfhaare ist ein weitverbreitetes Krankheitsbild, welches nicht selten mit einem psychischen Leiden einhergeht. Von Haarausfall sprechen Mediziner, wenn man am Tag mehr als 100 Haare verliert. Möchte man den statistischen Zahlen Glauben schenken, dann leiden heutzutage fast 80 % aller Männer und ca. 20 bis 30 % aller Frauen einmal in ihrem Leben unter Haarverlust. Entgegen der Glaubenssätze vieler Menschen tritt Haarausfall nicht nur im hohen Alter auf, sondern kann sich schon in früheren Lebensjahren bemerkbar machen. In diesem Artikel möchten wir genauer darauf eingehen, aus welchen Gründen sich Haarausfall ab dem 20 Lebensjahr bemerkbar macht und was junge Erwachsene dagegen tun können.

Haarausfall mit 20 – Fakten im Überblick

  • Die Gründe für einen Haarausfall in frühen Lebensjahren sind vielfältig.
  • Häufig wird Haarausfall ab 20 durch genetische Faktoren beeinflusst.
  • Auch Umwelteinflüsse, Stress und falsche Pflegeprodukte sind für Haarausfall mit 20 nicht unüblich.
  • Bei Frauen kann eine Schwangerschaft, die Antibaby-Pille oder eine starke Monatsblutung zu Haarausfall führen.
  • Bei erblich bedingtem Haarausfall sollte eine Behandlung nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen.
  • Unsere Redaktion hat leider keine wissenschaftlichen Studien, die sich speziell mit den Gründen für Haarausfall in jungen Jahren befasst hat.

Gründe für Haarausfall mit 20

Die Gründe für Haarausfall in jungen Jahren sind vielseitig.

Es gibt verschiedene Ursachen, die dafür sorgen können, dass die Haare schon in frühen Lebensjahren ausfallen. Dabei sind einige Formen des Haarausfalls deutlich einfacher zu behandeln, als andere, bei denen in der Regel nur eine medikamentöse Therapie hilft. Nachfolgend möchten wir auf die unterschiedlichen Gründe genauer eingehen und aufzeigen, was man als Betroffener tun kann.

Umwelteinflüsse und Styling

Ein häufiger Grund für Haarausfall sind äußere Einflüsse wie Hitze oder Reibung. Bei jungen Frauen ist das Glätteisen und der Föhn für das Styling der Haare besonders beliebt. Die abgebende Hitze der Geräte kann das Haar auf der Dauer strapazieren und nicht nur zu einer trockenen Mähne führen, sondern auch Haarverlust begünstigen. Darüber hinaus kann regelmäßige Sonneneinstrahlung eine negative Wirkung auf die Haare haben und dieser brüchiger machen. 

Pflegeprodukte

Auch falsche Pflegeprodukte, welche bei der Herstellung  beispielsweise mit synthetischen Inhaltsstoffen versehen werden, können Haarausfall fördern. Ganz oben auf der Liste stehen hierbei Pflegeprodukte mit Silikonen und Parabene. Zunächst machen sie die Haare glänzender und weicher, doch mit der Zeit verkleben die Haare und können aufgrund der “Silikonversiedlung” nicht mehr mit wichtigen Mineralien und Vitaminen versorgt werden.

Falsche Ernährung

Für ein gesundes und kräftiges Haar ist ein gesunder Lebensstil und eine aus ausgewogene Ernährung unabdingbar. Wer sich täglich von Fastfood ernährt und seinem Körper keine wichtigen Ballaststoffe, Mineralien und Vitaminen liefert, darf sich über Haarausfall nicht wundern. Auch Radikaldiäten können schnell dazuführen, dass dem Körper wichtige Spurenelemente oder Vitamine, wie Biotin, Zink oder Folsäure fehlen und die Haarfollikel nicht ausreichend ernährt und in ihrem Wachstum gestört werden.

Anhaltender Stress

Ständiger Stress kann dazu führen, dass eine verstärkte Ausschüttung von Botenstoffen das Haarwachstum unterbindet.

Tatsächlich wurde wissenschaftlich bewiesen, dass auch anhaltender Stress zum Verlust von Haare führen kann. Was dabei genau im menschlichen Körper passiert, ist jedoch bislang nicht geklärt. Man geht davon, dass durch zu viel Stress bestimmte Botenstoffen in zu hohen Mengen ausgeschüttet werden, die den natürlichen Wachstumszyklus der Haare stören. In der Folge fällt das Haar frühzeitig aus.

Erblich bedingter Haarausfall

Hierbei handelt es sich um die häufigste Ursache des Haarausfalls. In Fachkreisen wird diese Form auch androgenetische Alopezie genannt und macht sich im Anfangsstadium bei Männern durch Geheimratsecken und dünner werdendes Haar am Hinterkopf bemerkbar.

Kreisrunder Haarausfall

Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Haarausfall-Erkrankung, wobei die Ursachen noch immer nicht vollständig geklärt sind. Wissenschaftler vermuten einen Defekt im Immunsystem, wodurch sich körpereigene Abwehrzellen gegen die Haarwurzel richten. Kreisrunder Haarausfall kann in jedem Alter auftreten und bereits Babys betreffen.

Schwangerschaft, Menstruation und Antibaby-Pille

Bei jungen Frauen im Alter von 20 bis 30 ist es nicht unüblich, dass der Haarausfall durch Hormonschwankungen entsteht. So kann sich zum Beispiel die Einnahme der Antibaby-Pille oder eine Schwangerschaft negativ auf die Haare auswirken. Ferner kann eine starke Monatsblutung den Verlust von Kopfhaaren fördern, da der Körper dabei Eisen in großen Mengen verliert. Dies ist zur Aufrechterhaltung und Bildung einer gesunden Haarpracht unabdingbar.

Verschiedene Krankheiten

Haarausfall kann auch durch eine Erkrankung der Schilddrüse, Leber oder Nieren verursacht werden. Häufig machen sich dann jedoch auch andere Symptome wie chronische Müdigkeit bemerkbar. Ein solches Beschwerdebild sollte man in jedem Fall ärztlich abklären lassen.

Was tun gegen Haarausfall mit 20?

Wenn in frühen Lebensjahren die Haare ausfallen, leiden Betroffene häufig besonders stark darunter. Bei Männer können sich schon nach der Pubertät die ersten Anzeichen für einen Haarverlust zeigen. Dabei ist es nicht unüblich, dass Betroffene zunächst versuchen, die ersten kahlen Stellen mit verschiedenen Styling-Produkten oder Mützen zu kaschieren. Doch spätestens nach einigen Jahren, wenn der Haarausfall ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, muss eine nachhaltige Lösung gefunden werden. In welcher Art und Weise man den Haarausfall dann behandelt, sollte in erster Linie von den Gründen abhängen:

Erblich bedingter und krankheitsbedingter Haarverlust ist nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand nicht direkt behandelbar. Es gibt jedoch einige Medikamente, welche den Prozess aufhalten und Haarausfall reduzieren. Eine entsprechende medikamentöse Behandlung, die genaustens auf die Ursachen abgestimmt ist, sollte nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgen. Der richtige Ansprechpartner ist in diesem Fall ein Dermatologe.

Kokosöl versorgt Kopfhaut und Haaren mit wichtigen Nährstoffen und kann zur Unterstützung gegen Haarausfall eingesetzt werden.

Anders sieht es bei Haarausfall aus, welcher durch äußere Einflüsse oder Stress begünstigt wird. Hier können Betroffenen spezielle Maßnahmen ergreifen, um dem Ausfall entgegenzuwirken. Schon das Weglassen von unnatürlichen Pflegeprodukte, eine Ernährungsumstellung, Stressreduktion oder der Verzicht auf Föhn und Glätteisen können zu einer Verbesserung führen. Nicht selten macht sich auch eine zusätzliche Einnahme von Biotin, Zink oder Vitamin D oder eine natürliche Haarkur aus Kokosöl oder Arganöl positiv bemerkbar.

Existieren Studien?

Bei unseren Recherchearbeiten haben unsere Autoren leider keine Studien gefunden, die sich speziell mit Haarausfall in jungen Jahren befasst hat. Wenn sich hier zukünftig etwas ändern sollte, werden wir diesen Abschnitt anpassen. 

Erblich bedingter Haarausfall mit 20: Ist das denkbar?

Ja, der erblich bedingte Haarausfall kann grundsätzlich schon nach der Pubertät auftreten, sodass ein Beginn im 20. Lebensjahr nicht unüblich ist.

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