Haarausfall durch Rauchen: Ist das möglich?

Leseempfehlung: Haarausfall – Informativer Wegweiser bei haarigen Problemen / (*Bitte beachten Sie unsere Hinweise in der Fußzeile)

Haarausfall durch Rauchen? Wir klären auf.

Die Haare eines Menschen sind das Aushängeschild für Schönheit und sagen viel über die Gesundheit aus. Bei einem übermäßigen Haarausfall sollte unbedingt eine tiefgründige Ursachenforschung betrieben werden. Der Körper des Menschen sendet Signale nach außen, um auf die Disharmonie aufmerksam zu machen. Die Ursachen für Haarausfall können auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen sein.

Dazu zählen insbesondere eine mangelhafte bzw. falsche Ernährung, das eigene Erbgut aber auch das Rauchen. Ebenso spielen Umwelteinflüsse eine nicht unerhebliche Rolle. Eine Glatze durch den Glimmstängel gehört mit dem richtigen Wissen über die Ursachen schon bald der Vergangenheit an. Warum jeder Raucher das eigene Verlangen nach Nikotin überdenken sollte und warum ein gesünderer Lebensstil den Haarwuchs positiv beeinflussen kann, beleuchten wir in diesem Ratgeber.

Haarverlust durch Rauchen: Das sind die wichtigsten Informationen

  • Rauchen beeinflusst den gesamten Organismus negativ und fördert Haarausfall
  • Das Erbgut und Umwelteinflüsse sind weitere negative Faktoren
  • Raucher haben eine kürzere Lebenserwartung
  • Eine gute Durchblutung wird massiv verhindert
  • Nikotin ist ein Nervengift
  • Gesunder Lebensstil wirkt sich positiv auf den Haarwuchs aus
  • Wasser und Vitamine helfen gegen die Austrocknung des Körpers
  • Stress begünstigt den Haarausfall zusätzlich und sollte vermieden werden

Rauchen ist die Quelle allen Übels

Haarausfall wird durch Rauchen gefördert.

Jeder Mensch, der unter dem Ausfall der Haare leidet, assoziiert diesen oft mit dem eigenen Erbgut. Doch dies ist nur ein Faktor, der eine Rolle spielen kann. Dass der eigene Nikotinkonsum, also jede einzelne Zigarette, mitunter die Quelle allen Übels ist, wird oft nicht in Betracht gezogen. Der Nikotingenuss fördert zusätzlich den Haarausfall, welcher erblich bedingt ist und schadet darüber hinaus dem gesamten Organismus. Jeder Raucher sollte wissen, dass das Rauchen letztendlich zur Glatze führen kann.

Der komplette Haarverlust ist nicht nur ein Phänomen, welches einzelne Personen betrifft, sondern vielmehr eine häufig vorkommende Konsequenz eines andauernden Nikotinkonsums. Haarausfall durch Rauchen macht keinen Unterschied nach Mann oder Frau.

Laut einer Studie, welcher in der Fachzeitschrift “Cell Reports” veröffentlicht worden ist, leiden sowohl Männer wie auch Frauen unter Haarausfall. Ursache dafür kann der krankhafte Haarausfall, auch Alopezie genannt, sein. Das Gen DKK2 könnte maßgeblich der Verursacher sein, welchen es zu behandeln gilt (Quelle: https://www.gesundheitsstadt-berlin.de). Wie sich allerdings zeigt, müssen sämtliche Faktoren in Betracht gezogen werden, um zu einem ganzheitlichen Ergebnis zu gelangen.

Risikofaktor Zigarette

Ein stichhaltiges Ergebnis, dass der Alleinverursacher des Haarausfalls das Rauchen ist, konnte bisher zwar noch nicht vorgelegt werden, dennoch ist der Aspekt nicht zu vernachlässigen. Das Nikotin aber als Verstärker fungiert ist bekannt. Der Konsum von Tabak trägt dazu bei, dass sich die Zellstruktur der Haarwurzel verändert. Das Rauchen schädigt zudem die Haut und Blutgefäße. Durch das Nikotin, welches dem Körper zugemutet wird, verändern Raucher ihren Hormonspiegel immens. Das Haarwachstum wird durch den manipulierten Hormonspiegel gehemmt. Die Folge ist der Haarausfall.

Eine Studie von Forschern aus Taiwan hat belegt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Haarausfall und dem Rauchen gibt. Insgesamt nahmen 740 asiatische Männer an der Studie teil und wurden nach ihren Nikotinkonsum sowie dem Beginn ihres Haarausfalles befragt. Das Ergebnis der Studie zeigte deutlich auf, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Zigaretten und den Folgen des Haarausfalles gibt. Ein intensiver Nikotingenuss soll demnach den Haarausfall beschleunigen. Auf Grundlage dessen liegt für starke Raucher mit einem Konsum von mehr als 20 Zigaretten am Tag das Risiko eines Tages eine Glatze zu bekommen bei 130 Prozent.

Die Auswirkungen des Rauchens

Dass das Rauchen von Tabak den Körper stark schädigt, ist mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Die Auswirkungen, welche damit einhergehen ebenfalls. Zu den schnell auftretenden Konsequenzen zählen:

  • Husten
  • Störung der Durchblutung
  • Geschwächter Organismus

Neben den schnell sichtbar werdenden Auswirkungen führt ein jahrelanges Rauchen zu weitaus schwerwiegenderen folgen bzw. Schädigungen. Diese langfristigen Auswirkungen sind insbesondere:

  • Schlechteres Hautbild, vermehrte Faltenbildung und trockene Hautstellen
  • Veränderung des Teint
  • Höheres Risiko an Krebs zu erkranken
  • Haarverlust durch das Rauchen

Viele Menschen machen sich das Rauchen schmackhaft und behaupten, dass sie den Konsum von Zigaretten dringend benötigen, damit sie Stress abbauen. Diese Einschätzung ist allerdings als fatal einzustufen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Der Konsum von Tabak verursacht im Körper den Anstieg von Stress. Dies wird insbesondere durch die Inhaltsstoffe des Tabaks ausgelöst. Denn diese sind für den menschlichen Körper pures Gift.

Dem durch das Rauchen bedingte Haarausfall entgegenwirken

Das wichtigste für ein volles Haar, welches vor Gesundheit nur so strotzt, ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Zu diesen wichtigen Nährstoffen gehören vor allem Mineralien und Vitamine. Diese Stoffe tragen maßgeblich dazu bei, dass die Haare bis in die Wurzeln ausreichend versorgt sind. Der schnelle Transport über die Blutbahn macht es möglich. Durch die Aufnahme von Tabak wird dieser Vorgang empfindlich gestört. Das Nikotin verursacht im Körper eine Verengung der Blutgefäße und verhindert so das Durchdringen der wichtigen Nährstoffe. Durch diesen Prozess der Mangelversorgung wird das Wachstum der Haare gehemmt, der Aufbau wird geschwächt und letztendlich kommt es zum Haarausfall. Dieser Vorgang ist aber nicht verwunderlich, wenn bedacht wird, was im Tabak drin steckt. In jeder Zigarette befindet sich das sogenannte Alkaloid Nikotin. Dieser Bestandteil ist ein Nervengift und schädigt sofort den menschlichen Organismus.

Maßnahmen gegen Haarausfall im Überblick:

  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Den Körper mit genügend Nährstoffen versorgen
  • Gesunde und ausgewogene Ernährung in den Alltag integrieren
  • Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser zuführen

Äußere Einwirkungen spielen beim Haarausfall durch das Rauchen ebenfalls eine wichtige Rolle. Bereits der Rauch in der Luft schädigt das Haar. Der Rauch setzt sich neben den Haaren auch auf der Kopfhaut ab. Die Folgen sind, dass die Haare keine natürliche Schutzbarriere mehr aufweisen und gleichzeitig glanzlos wirken.
Um dem Haarausfall durch das Rauchen effektiv entgegenzuwirken, bleibt Betroffenen nur der sofortige Verzicht auf Tabak. Eine einmal abgestorbene Haarwurzel ist unwiederbringlich. Eine Regeneration von nicht zu stark geschädigten Haaren braucht Zeit, ist aber nicht unmöglich.

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Verwendete Quellen:

1: https://www.ifue-haartransplantation.de/
2: https://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/umweltmedizin/article/473250/studie-assoziiert-rauchen-haarausfall.html
3: https://gesundheitsstadt-berlin.de/neuer-ansatz-fuer-die-behandlung-von-haarausfall-entdeckt-12963/
4: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/rauchen-geht-ans-haar/
5: https://tophairclinic.com/haarausfall-durch-rauchen/

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