Diffuser Haarausfall: Über Formen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Leseempfehlung: Haarausfall – Informativer Wegweiser bei haarigen Problemen / (*Bitte beachten Sie unsere Hinweise in der Fußzeile)

Diffuser Haarausfall? Über Ursachen, Formen und was man tun kann.

Diffuser Haarausfall – Es klingt gar nicht nach einer Krankheit, sondern eher nach einem kleinen kosmetischen Problem. Aber wer davon betroffen ist, fühlt sich elend und verzweifelt. Bei Frauen wie bei Männern gehören Haare zum natürlichen Schmuck eines Menschen und bestimmen daher seine persönliche Attraktivität. Das ist aber nicht nur für die anderen Menschen wichtig, sondern wer sich selbst als unattraktiv empfindet, leidet darunter, oftmals so sehr, dass er davon wirklich krank wird. Zudem vermittelt ein voller Haarschopf den Menschen zusätzlich ein Bild von Gesundheit und Stärke, was eben Menschen mit schütteren Haaren unbewusst nicht zugebilligt wird. Es ist also kein Wunder, dass diffuser Haarausfall bei Menschen Stress auslöst und sich jeder die bange Frage stellt: ‘Wachsen die Haare wieder nach?’. Glücklicherweise ist guter Rat hier nicht teuer.

Wen betrifft der diffuse Haarausfall?

Wer von diffusem Haarausfall hört, denkt im ersten Moment an einen älteren Mann, dessen Haar zunehmend schütter und licht wird. Das ist ein wohlbekanntes Bild, trifft aber nicht einmal annähernd die Realität. Die Wahrheit ist, dass der diffuse Haarausfall auf dem Vormarsch ist und immer mehr Menschen betroffen sind. Er kommt bei Frauen und bei Männern jeden Alters gleichermaßen vor. Das heißt also, dass nicht nur Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr davon betroffen sind, sondern immer junge Leute und teilweise sogar Jugendliche haben inzwischen das Problem, dass ihn übermäßig die Haare ausgehen. Dafür gibt es viele Ursachen, die von einer unausgewogener Ernährung bis hin zur Drogensucht reichen kann. Es gibt sogar genetische Dispositionen, die zu einem frühzeitigen Haarausfall bei Menschen führen, die gerade mal ihre berufliche Ausbildung abgeschlossen haben. Die Betroffenen leiden ganz besonders unter diesem Symptom, da die Attraktivität in diesem Alter besonders hoch bewertet wird. Es gibt verschiedene Ursachen dafür und auf dem Markt sind eine Reihe von Mitteln vorhanden, die das Problem aber nicht komplett lösen.

Ursachen für diffusen Haarausfall

Jeder Mensch verliert durchschnittlich pro Tag zwischen 70 und 100 Haaren auf natürliche Art, was auch keine Auswirkungen auf die Optik hat. Es gibt auch immer wieder mal einige Tage, an denen einfach mehr Haare im Kamm oder der Bürste zu finden sind. Das ist kein Grund zur Besorgnis. Allerdings ist ein längerer Zeitraum schon Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt und sobald lichte Stellen auftreten, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Leider gibt es viele Gründe für den diffusen Haarausfall. Eine stressreiche Lebenssituation wie eine Scheidung oder Hormonschwankungen (durch Schwangerschaft oder die Antibabypille) können bereits zum Haarausfall führen. Aber auch diverse Medikamente oder Chemotherapeutika führen zu einem nachhaltigen Verlust im Haupthaar. Unter gewissen Umständen können so unbemerkte Vergiftungen derartige Auswirkungen haben. Dazu kommen noch einige Krankheitssymptome bei Frauen und bei Männern, die zu lichtem Haar führen. Eine genaue Diagnose, warum es zum diffusen Haarausfall kam, kann bei der Behandlung hilfreich sein.

Mögliche Ursachen für diffusen Haarausfall:

Wachsen die Haare wieder nach?

Obgleich diese Frage allen Betroffenen unter den Nägeln brennt, gibt es keine pauschale Antwort darauf. Wer diese Frage beantwortet haben möchte, muss unbedingt die Ursache für seinen Haarausfall abklären. Da die Bandbreite der Ursachen so groß ist, ist auch die Bandbreite bei der Regenerierung breit. Wenn die Ursachen in Depressionen, Stress oder dergleichen zu finden sind, stehen die Chance gut, dass sich die Haarpracht erholt, sobald der psychische Tiefpunkt überwunden ist. Das Nachwachsen kann zwar einige Zeit in Anspruch nehmen, ist aber sehr wahrscheinlich. Beruht der Haarausfall auf Medikamenten kann ein Absetzen des Medikaments hilfreich sein. Nach einer Chemotherapie wächst in den meisten Fällen das Haar auch nach. Anders ist es bei einer Veränderung des Hormonhaushaltes. Hier muss ein Arzt hinzugezogen werden, um die Ursache und die Regenerationsmöglichkeit abzuklären. Es gibt aber Krankheitsbilder, bei denen bleibt der Haarausfall bestehen und kann im schlimmsten Fall zu einem Verlust aller Kopfhaare führen. Dieses Symptom kann bei Frauen und bei Männern leider gleichermaßen auftreten und ist teilweise nicht behandelbar. Allerdings bilden diese Fälle eher die Ausnahme und häufig führt eine gezielte Behandlung nach einer Abklärung der Ursache zum gewünschten Erfolg der Regeneration des Haupthaares.

Was hilft gegen diffusen Haarausfall?

Da es kein Patentrezept für alle gibt, ist die Klärung der Ursache eine wichtige Voraussetzung für eine sinnvolle Behandlung. Allerdings hat sich eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln bei einigen Fällen besonders bewährt. Jedoch bedarf es einer fachkundigen Beratung, wobei inzwischen diverse Ärzte eine zusätzliche Ausbildung im Bereich der Homöopathie besitzen und gern zu diesen Mitteln greifen, die frei von Nebenwirkungen sind. Die Homöopathie kann auch hilfreich sein, wenn der diffuse Haarausfall auf Medikamenten beruht oder die Folgen von einer Chemotherapie verkraftet werden müssen. Aber auch bei Stress und Depressionen als Ursache kann die Homöopathie eine gute Wahl sein. Zudem ist sie eine Option für den Fall, dass die Ursache des diffusen Haarausfalls nicht geklärt werden kann. Allerdings muss der Patient von einem Fachmann mit dem jeweiligen Mittel abgestimmt werden, um einen Erfolg zu erzielen.

Ausgewogene Ernährung und gesunder Lifestyle helfen ebenfalls

Nicht bei allen Betroffenen lässt sich zweifelsfrei der Grund für den diffusen Haarausfall abklären. Darum ist die Diagnose diffuser Haarausfall eine gute Gelegenheit, den eigenen Lifestyle zu überprüfen. So können beispielsweise Ursachen in mehreren Faktoren gleichzeitig liegen wie ungesunde Ernährung, ein stressiger Alltag und Genuss von Alkohol und Nikotin. Auf eine solche Überforderung kann der Körper mit Haarausfall reagieren und darum können eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Genussgifte und die Entschleunigen des Alltags helfen, sich zu regenerieren. Auch ein chemisches Ungleichgewicht im Körper beispielsweise durch Übersäuerung kann die Ursache sein. Eine Umstellung der Ernährung hin zu basischen Lebensmitteln kann dem Körper helfen, sich wieder ins Lot zu bringen, wodurch sich das Haarwachstum auch normalisiert. Niemand sollte unterschätzen, wie sehr der Körper unter Stress leidet. Bei Stress werden diverse Hormone freigesetzt, die den Körper auf Kampf und Flucht vorbereiten. Die Regeneration wird dann ausgeblendet und schädigt den Körper, wenn es über einen längeren Zeitraum beibehalten wird.

Haarwachstum natürlich fördern

Jedes Haar wächst pro Tag zwischen 0,3 und 0,4 Millimeter, was nach wenig klingt. Allerdings wächst das Haar pro Monat 1,5 Zentimeter und pro Jahr ergibt das einen Längenzuwachs von 10 bis 15 Zentimetern. Es gibt verschiedene Faktoren, die das Haar beim Wachstum unterstützen. Bekannt ist die Einnahme von Biotin, das auch als Vitamin B7 bekannt ist, um das Haarwachstum anzuregen. Es findet sich natürlich in Leber wie auch den Nieren von Schweinen und Rindern. Aber auch in Nüssen, Haferflocken, Weizenkeimen und Champignons. Zudem braucht das Haar zum Wachsen auch Eisen, weshalb dem Körper vermehrt Eisen zugeführt werden sollte. Frauen, die etwas öfter unter diffusem Haarausfall leiden, sollten täglich 15 Milligramm aufnehmen, während bei Männern 10 Milligramm Eisen in der Nahrung oder als Nahrungsmittelergänzung ausreichen.

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