Kann Bockshornklee gegen Haarausfall helfen? Wir klären auf.

Leseempfehlung: Haarausfall – Informativer Wegweiser bei haarigen Problemen / (*Bitte beachten Sie unsere Hinweise in der Fußzeile)

Bockshornklee gegen Haarausfall? Wir klären auf.

Zahlreiche Faktoren wie eine unausgewogene Ernährung, zu viel Stress oder Rauchen können sich negativ auf unsere Haare auswirken. Häufig macht sich dies zunächst durch eine trockene und strohige Mähne bemerkbar. Im Laufe der Zeit fallen immer mehr Haare aus. Nicht ausschließen sind auch andere Ursachen für den Haarausfall, wie eine Schilddrüsenerkrankung, eine Störung des Immunsystems oder auch erblich bedingte Faktoren. Wenden sich Betroffene dann an einen Dermatologen werden ihnen häufig medikamentöse Behandlungen vorgeschlagen, die mit starken Nebenwirkungen verbunden sein können. Doch wie steht es um die Kraft der Natur? Gibt es auch natürliche Mittel, die Haarausfall-Patienten helfen können? Wir sind der Frage nachgegangen und möchten uns in dieser Beitrag genauer damit beschäftigten, ob Bockshornklee gegen Haarausfall eingesetzt werden kann.

Die Informationen des Beitrags im Überblick

  • Bockhornklee ist reich an Nährstoffen und kann kaputte Haare revitalisieren und Kopfhautprobleme lindern.
  • In der chinesischen Alternativmedizin wird es schon seit Jahrhunderten eingesetzt.
  • Bockhornklee kann in Form von Tee, Kapseln, als Gewürz oder Creme verwendet werden.

Allgemeines zu Bockshornklee und die positive Wirkung

Bockhornklee gegen Haarausfall? Hilfreich oder nicht?

Der Bockshornklee gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und wird schon seit Jahrtausenden in der chinesischen Alternativmedizin für zahlreiche gesundheitliche Beschwerden verwendet. Außerdem ist es ein beliebtes Haushaltsgewürz in der indischen Küche.

Bekannt ist die positive Wirkung von Bockshornklee auf Haut und Haare. In den Samen der Pflanze sind u.a. Vitamin A, Vitamin K, Vitamin C, essenzielle Spurenelemente und Folsäure enthalten. Außerdem kann das enthaltene Lecithin die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgen und somit gegen Schuppen und Juckreiz helfen. Das grüne Kraut gilt als regelrechte Wunderwaffe, um strohige und trockene Haare zu reparieren und diesen wieder mehr Glanz und Geschmeidigkeit zu verleihen. Aufgrund dieser Vorteile ist es absolut nicht verwunderlich, dass die Pflanze heute in zahlreichen Haarpflegeprodukten enthalten ist.

Doch kann Bockshornklee auch gegen Haarausfall helfen? Dieser Frage sind wir nachgegangen und möchten in den nachfolgenden Abschnitt einen Blick auf wissenschaftliche Studien werfen.

Bockshornklee gegen Haarausfall – Was sagen Studien?

Wenn man sich im Netz nach einer Studie umschaut, die sich mit der Wirkung von Bockhornklee im Zusammenhang mit Haarausfall auseinandergesetzt hat, findet man einige interessante Ergebnisse.

So wurde im Jahr 2006 eine Untersuchung des proDERM Instituts mit 60 Probanden durchgeführt. Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei nur 2/3 tatsächlich Bockhornklee-Präparate bekamen. Die anderen 20 Teilnehmer der Kontrollgruppe nahm über den gleichen Zeitraum nur Placebos ein.

Anhand einer Bildanalyse haben die Wissenschaftler nach einem Zeitraum von 6 Monaten festgestellt, dass die Haare durch die Einnahme des Bockhornklees deutlich kräftiger wurden. Mehr als 80 % der Teilnehmer, die das Bockhornklee Präparat einnahmen, berichteten, dass das Haar hinterher deutlich voluminöser und dichter war.

Einige Vorteile von Bockshornklee im Überblick:

  • Liefert Haut und Haare wichtige Vitamine und Nährstoffe
  • Kann dank seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung gegen Kopfhautprobleme helfen
  • Bockhornklee kann in unterschiedlicher Form eingenommen werden (Tee, Kapsel, Samen)
  • Blockhornklee wirkt blutzuckersenkend und kann Diabetikern helfen

Andere natürliche Mittel die bei Haarausfall helfen können

Neben Bockshornklee gibt es noch viele andere Mittel, welche uns die Natur zur Bekämpfung von Haarausfall geschenkt hat. Beispielsweise fanden Wissenschaftler in einer Untersuchung  aus dem Jahr 2014 heraus, dass Probanden die über 6 Monate lang jeden Tag vier Kapseln Kürbiskernöl einnahmen, ihr Haarwachstum signifikant beschleunigten. Nach dem halben Jahr hatten 40 % der Männer mehr Kopfhaare. Außerdem konnten Studien zeigen, dass Basilikum wirksam gegen Haarausfall sein kann und die Umwandlung von Testosteron in DHT unterdrücken kann.

Weitere Faktoren, die den Haarausfall begünstigen

# Nährstoffmangel: Nicht selten wird der Haarausfall auch durch eine unausgewogene oder einseitigen Ernährungsweise verursacht, die mit der Zeit zu einem Nährstoffmangel führt. Von großer Bedeutung für die Gesundheit unserer Haare sind die Vitamine A, E, und B (vor allem Biotin) sowie die Spurenelemente Eisen und Zink.

# Hormonschwankungen: Mütter werden sich wahrscheinlich daran zurückerinnern, dass ihre Haare in der Schwangerschaft deutlich kräftiger und gesünder waren. Verursacht wurde dies durch einen Östrogenschub, welcher dafür gesorgt hat, dass die Haare länger in der Wachstumsphase gehalten wurden. Nach der Schwangerschaft hat sich der Östrogenspiegel neutralisiert, sodass vermehrt Haare in die Ruhephase übergangen und ausgefallen sind. Einen gleichen Effekt haben auch Hormonschwankungen, die aufgrund der Pille oder den Wechseljahren verursacht werden.

# Ungesunder Lebensstil: Auch Stress, Rauchen und Alkohol hat bekanntermaßen einen negativen Effekt auf Haut und Haare. Wenn wir uns zu viel Stress aussetzen, schüttet der Körper Botenstoffe aus, welche an den Haarfollikeln zu Entzündungen führen und den natürlichen Lebenszyklus der Haare durcheinander bringen können. Rauchen hingegen verengt die Blutgefäße. Folglich werden Haarfollikel nicht mehr mit ausreichend mit  Nährstoffen versorgt und wir leiden an trockenen, spröden Haaren oder Haarverlust.

Abschließende Worte über Bockshornklee und Haarausfall

Im Gegensatz zu vielen andere natürliche Mittel wie Apfelessig oder Schüssler Salzen, konnte die positive Wirkung von Bockhornklee gegen Haarausfall schon lange wissenschaftlich nachgewiesen werden. Da Haarausfall jedoch meistens durch mehrere Faktoren begünstigt wird, sollte man von dem pflanzlichen Arzneimittel keine Wunder erwarten und zudem auf wenig Stress und eine ausgewogene Ernährung im Alltag achten.

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